MEDIA-TEC GmbH, D-65451 Kelsterbach  Optische Korrektur

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Optische Korrektur
Etwas zur Technik der Trapez- Korrektur.

Weiter unten ist dieses Bild gross zu sehen.Praktisch alle in Europa verwendeten Overhead- Projektoren haben nach einer DIN Norm eine Auflagefläche für die Folien von 28,5 cm x 28,5 cm. Eigentlich müsste das Bild dieser Projektoren auch quadratisch sein. Dann wäre das Bild auch winkeltreu, was bedeutet, dass ein Rechteck auf der Folie auch ein Rechteck auf dem Bild ist. Oder ein Kreis auf der Folie bleibt ein Kreis auf der Leinwand.

In der Tat können auch alle Projektoren ein solches Bild projizieren, aber die allermeisten können das nur, wenn die Bildmitte auf der gleichen Höhe wie das Objektiv ist. Dies ist gegeben, wenn der Umlenkspiegel über dem Objektiv genau 45° geneigt ist. In dieser Position würde das Publikum bei einer Veranstaltung aber bestenfalls nur den oberen Bildrand sehen.

Da aber das ganze Bild gezeigt werden soll, wird die Neigung des Umlenkspiegels verändert, bis das ganze Bild sichtbar ist. Jetzt ist im Bild jedes Rechteck zu einem Trapez geworden (man spricht daher von einer Trapez- Verzeichnung), jeder Kreis hat eine ei-ähnliche Form angenommen. Da in einer solchen Position das Objektiv des Projektors sehr viel näher der Unterkante des Bildes ist als der Oberkante, ergibt sich zusätzlich ein Schärfe- Problem, das Bild ist nicht mehr in allen Bereichen gleich scharf.

Aber das ist noch nicht alles: da gleichzeitig das gesamte Bild zum Trapez wird, ist die obere Bildhälfte wesentlich grösser als die untere. Da der Projektor das Licht der Lampe auf beide Bildhälften gleich verteilt, ist auch die obere Bildhälfte deutlich dunkler als die untere, weil eine bestimmte Lichtmenge oben eine viel grössere Fläche ausleuchten muss als unten. Durch weitere konstruktive Mängel der meisten Projektoren kommen dann Farbränder und Abschattungen im Bild hinzu.

Im kleinen Besprechungszimmer fällt das kaum auf, aber je grösser das Bild wird, desto deutlicher werden die genannten Effekte und addieren sich schliesslich zu einer miserablen Bildqualität. Wer jemals ein mehrere Meter grosses Bild in einem Hörsaal gesehen hat, projiziert von einem herkömmlichen Projektor, weiss, dass die Abbildung links nicht übertrieben ist.

Links ohne, rechts mit Korrektur

Mit dem Trick der neigbaren Leinwand kann man die Probleme etwas entschärfen und dem menschlichen Auge vorgaukeln, das Bild wäre nicht verzeichnet. In Hörsälen oder Räumen mit ansteigender Bestuhlung ist die neigbare Leinwand kaum einsetzbar; von den oberen Sitzplätzen aus würde man praktisch auf die Oberkante der Leinwand blicken und kaum etwas vom Bild sehen.

Je grösser das Bild, desto aufwendiger und damit teurer wird die neigbare Leinwand.

Auch wenn man etwas Wert auf Bildqualität legt, etwa bei technischen Zeichnungen oder Design- Studien, wird man keine neigbare Leinwand einsetzen.

Jetzt kommen unsere Projektoren mit Trapez- Korrektur ins Spiel. Technisch gesehen gibt es verschiedene Verfahren, ein Bild verzeichnungsfrei nach oben zu projizieren, etwa die Korrektur nach dem Scheimpflug- Prinzip (z.B. im Projektor TopLighT eingesetzt) oder die Verwendung mikrofeiner Fresnell- Linsen mit Bild- Umlenkung (z.B. im Projektor Malibu eingesetzt). Spätestens ab einem Bild mit etwa 2,5 m Kantenlänge empfehlen wir diese Projektoren schon aus Kostengründen, weil dann eine neigbare Leinwand und ein herkömmlicher Projektor teurer sind als ein Projektor mit optischer Korrektur.

Der Grad der Korrektur wird mit dem Winkel angegeben, in dem die optische Achse (das ist die Linie zwischen Objektiv und Bildmitte) gegenüber der Waagerechten liegt. Herkömmliche Projektoren haben 0° Korrektur, nämlich dann, wenn Objektiv und Bildmitte auf gleicher Höhe liegen, siehe oben. Bei etwa 21° Korrektur liegt die Bildunterkante auf Höhe des Objektivs, also ist ab diesem Winkel das ganze Bild für das Publikum verzeichnungsfrei sichtbar. Unsere heutigen Projektoren erreichen bis zu 30° Korrektur.

Besonders bei den grösseren und aufwendigeren Projektoren werden neben der eigentlichen Korrektur andere optische Details technisch aufwendiger gelöst, so dass die Bildqualität deutlich besser ist als bei “normalen” Projektoren, die dafür ja auch preiswerter sind.

Die Erfahrung zeigt: wer einmal mit diesen optimierten Projektoren gearbeitet hat, will sie nicht mehr missen.

Lassen Sie sich eine Vorführung machen! Wir beraten Sie gern.

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